Oktober 2016
obwohl ich zaubern faszinierend finde und stundenlang dabei zusehen und meinen Verstand mit unglaublich Erscheinendem durchfluten lassen könnte, bin ich mit dieser Anrede nicht ganz zufrieden, denn zaubern hat auch etwas Anrüchiges an sich, es klingt so nach tricksen und täuschen, und das passt hier nicht. Daher probiere ich es einfach nochmal mit
Verändernde Johanna,
auch diese Anrede ist nicht gut genug, denn sie sagt nichts über die Richtung und Qualität der Veränderung aus. Zudem sehe ich das, was ich hier beschreiben will, gar nicht so sehr als Veränderung, sondern eher als ein Hervorrufen von etwas, ein den Anstoß dazu liefern, damit etwas bereits Existierendes an die Oberfläche dringt. Daher noch ein (für heute) letzter Versuch:
Schönes hervorrufende Johanna,
na ja, das trifft zumindest die Eindrücke, die ich in diesem Moment zum Ausdruck bringen will, ganz gut, aber um das noch präziser zu fassen, bräuchte ich mehr Worte. Doch bevor jetzt schon die Anrede zu einem Brief wird (und das, wo - dem oberflächlichen Anschein nach - ein Teil von Dir gar keine Briefe mag), hier ein neues Gedicht für eine Schönes hervorrufende und selbst durch die schönsten Gedichte nur ansatzweise beschreibbar schöne Frau:
Warum sind denn die Wolken so bunt,