24. Februar 2014
eine Staumauer, die an einem Fluss gebaut wird, beseitigt weder das Wasser
noch kann sie ihm die (von der Sonne gegebene) Energie nehmen, sondern sie
hält beides nur zurück, so dass es später um so druckvoller fließt. Als Kind
habe ich oft Staumauern gebaut, und neben der Herausforderung, die Mauer
dicht zu bekommen, war das Größte dabei, zu erleben, wie nach dem Öffnen
der Mauer aus einem stillen Bach ein wilder Strom wurde. Mit folgendem
Update auf einen 377 Jahre alten Text von Simon Dach (und Melodie von
Friedrich Silcher) lasse ich es nach langem Mauerbau lachenden Herzens
wieder fließen und biete Dir damit weiteren Einblick an, wie sich die starken
Gefühle, welche die hier bedichtete Frau in mir auslöst, in den Liedern nieder-
schlagen, die ich innerlich singe. Bis auf weiteres werde ich mich auf wenige
Einträge auf dieser Website pro Jahr beschränken, dafür aber den Staudruck
zur Erhöhung der dichterischen Offenheit nutzen. Wenn Dir das alles etwas
verträumt erscheint, kann ich das nachvollziehen (denn es geht mir selbst
manchmal so), doch bitte beachte: Das nachfolgende Gedicht ist (wie die
gesamte Website) nicht aus "exklusiver Liebe" heraus geschrieben und je
mehr Du dieses Konstrukt als Ideal zugrunde legst, desto weniger wird sich
Dein Prinzessinnenherzchen berühren lassen und desto weniger Genuss wird
für Dich übrigbleiben. So, jetzt wünsche ich diesem Herzchen mindestens so
viel Genuss, wie ich beim Schreiben hatte.
Johanna ** ist´s, die mir gefällt,
sie strahlt so hell und bereichert die Welt
meiner Gefühle wie die der Musik,
klar, doch geheimnisvoll tief ist ihr Blick,
und sie ist, wovon ich angetan bin,
mit Leib und Seele Romantikerin.
Jede Begegnung mit ihr ist ein Fest,
das seine Spuren in mir hinterlässt.
Wenn sie sich gibt, gibt sie sich voll und ganz,
versetzt mein Männerherz in Resonanz,
und mir fällt kaum etwas Schöneres ein,
als Dir, Johanna, ganz nahe zu sein.
Ist Deine Schönheit auch eindrucksvoll groß,
so dass mit meinen Gedichten ich bloß
andeuten kann, wer Du bist, wünsch ich Dir,
dass sie noch zunimmt an Leuchtkraft und hier
in dieser Welt wie ein Sonnenstrahl sei,
und dass Du spürst reichlich Freude dabei.
Fürs neue Lebensjahr und auch -jahrzehnt
wisse, dass jemand sich sehr nach Dir sehnt.
Doch hat das Leben mich gründlich gelehrt:
nur was von innen kommt, hat einen Wert.
Drum sei ganz frei, doch es sitzt nichts in mir
tiefer noch, als meine Liebe zu Dir.