Februar 2019

Mein he(rzerfü)ll(end)er Stern,

aus gegebenem Anlass ein Gruß nach einer Vorlage von DJ Ötzi


Ein Stern, der über Stuttgart steht,
weit ins Ländle scheint,
raubt mir den Schlaf heut Nacht.
Sein Strahl hat sich mir eingebrannt
schon ehe er dort stand,
in mir ein Feuer angefacht.

Seit Jahren schon seh ich ihn glühen,
glitzern, leuchten, Funken sprühen,
er füllt mein Herz mit seinem Schein,
ist mein Grund, dabeizubleiben,
manchen Liedtext umzuschreiben,
und ihm dabei gefühlt noch näher zu sein.

Du Stern, der über Stuttgart steht,
hell und eindrucksvoll,
ich schaue gern zu Dir.
Du Stern, wenn ich Dich seh, dann weht
der Liebe zarter Hauch
oft eher als wilder Sturm in mir.

Ja, da sind auch andre Sterne
und nicht alle sehen gerne,
wenn ein Sturm frei nach der Liebe Regeln weht.
Sind zu sehr von Angst getrieben,
um zu sehn, dass echtes Lieben
allein auf lupenreiner Freiheit steht.

Doch Stern, nimm einfach ganz gechillt
diese Verse als
ein zartes Zeichen an.
Als Stern bist Du gewiss im Bild,
was Menschenohnmacht nie
und nimmer wirken kann.

Mein Stern, ist - äußerlich gesehn -
bisher zwischen uns
auch künstliche Distanz,
ist, Stern, hier etwas am entstehn,
das noch viel heller glänzt
als aller Einzelsternenglanz.














































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