April 2013
Heute habe ich mal über das "Johanna"-Verzeichnis meiner Festplatte nach dem Stichwort "Stern" gesucht. Hier eine kleine Rückschau, was sich dazu inzwischen angesammelt hat:
Und will ich die Sterne, dann finde ich selbst dorthin.
(Gesungen von Johanna, September 2011)
Streck Dich aus nach den Sternen, grüß sie von mir.
(Mystyqus, November 2011)
Ich weiß, zu den Sternen
findest Du allein,
doch können Dir die Sterne
Ersatz für Freundschaft sein?
(Mystyqus, März 2012)
Ich wünsch Dir, Baby, freudiges Studieren,
das Dich den Sternen deutlich näher bringt.
(Mystyqus, Dezember 2012)
In meinem letzten Urlaub hatte ich Gelegenheit, einige Nächte unter freiem Himmel zu schlafen. Kennst Du diese Erfahrung? Dieses Wissen, dass es die gleichen Sterne sind, die wir sehen, wenn wir nach oben schauen, ruft in mir eine ähnliche Stimmung von Nähe hervor, wie so einen Brief zu schreiben. An wen ich dabei oft gedacht habe, verrate ich hier natürlich nicht.
(Mystyqus, Puzzlestück zum Brief vom Januar 2013, dann aber nicht aufgenommen, weil sich der Brief nach diesem Urlaub verzögert hat)
Lass uns einander die schönsten Sterne zeigen und uns ermutigen, sie zu erreichen, besonders wenn sie unerreichbar scheinen.
(Mystyqus, ebenfalls nicht aufgenommenes Puzzlestück zum Brief vom Januar 2013)
Ich weiß, aus Deiner Perspektive,
"vom höchsten Standpunkt aus betrachtet",
sind Sterne Sonnen und es irrt,
wer auch nur einen Stern verachtet.
(Mystyqus, Januar 2013)
So wie dort in blauer Tiefe,
Hell und herrlich, jener Stern,
Also er an meinem Himmel,
Hell und herrlich, hoch und fern.
Wandle, wandle deine Bahnen,
Nur betrachten deinen Schein,
Nur in Demut ihn betrachten,
Selig nur und traurig sein!
Höre nicht mein stilles Beten,
Deinem Glücke nur geweiht;
Darfst mich niedre Magd nicht kennen,
Hoher Stern der Herrlichkeit!
(Gesungen von Johanna, März 2013)
Sternennacht, unter deinem Mantel,
deinem Wehen voll von Düften
seufzen traurig die Töne meiner Harfe
und meine Gedanken hängen
einer längst von mir gegangenen Liebe nach.
Melancholie erfüllt mein Herz mit Wehmut
und ich höre die geliebte Seele
die Schatten des grünen Geästs durchbeben.
Mit mir selbst allein singe ich leise
und du wendest dich mir zu,
wiedererwachte Seele, rein und weiß umflort.
Der Quell erinnert mich
an das Blau des Himmels;
diese Rose hier gleicht deinem Bild
und die hellen Sterne sind wie deine Augen.
(Orig. franösisch, gesungen von Johanna, März 2013)