24. Februar 2017
nachdem Du im vergangenen Juni kundgetan hast "Mein Liebeslied muss ein Walzer sein", gibt es heute mal etwas an einen Schlager von Mireille Mathieu Angelehntes, das in diese Richtung geht.
Für den im letzten Vers zum Ausdruck kommenden Glückwunsch gibt es zwei Möglichkeiten der Verwirklichung: zum einen dadurch, dass Du geliebt wirst, wozu ich zwar einiges sagen könnte, was aber vor allem von anderen abhängt und Du nur sehr begrenzt steuern kannst, und zum anderen dadurch, dass Du selbst liebst, was den riesigen Vorteil hat, dass dies ganz Deiner eigenen Entscheidung unterliegt, Du das Maß frei wählen und damit selbst bestimmen kannst, inwieweit das Jahr zu einem Liebeslied wird. Was wählst Du?
Komm, lass uns Liebe als Freiheit verstehen
und Gott als Verwirklichung von beidem sehen.
Dann wird es wie schweben,
kann jeder sich geben
ganz ohne die Angst, wer er ist zu verliern.
Selbst wenn ich ewig Gedichte nur schriebe,
weil man Dich gelehrt hat, dass vollkommne Liebe
sich mehr im Verzichten
beweist als im Dichten,
wird dies nichts dran ändern, dass ich Dich sehr mag.
Walzer und Polka, Chanson und Ballade,
Choral, Schnulze, Arie, Kunstlied, Kantate,
genügen kaum, um recht zum Ausdruck zu bringen,
wie hell Deine Schönheit mein Denken erfüllt.
Von ein paar Stunden ist sehr viel geblieben:
Ich werd nie zurückgehen zum Dich-nicht-lieben.
Und was Dritte meinen,
dem mess ich nur kleinen
Wert bei neben dem, was die Liebe mir sagt.
Nimm weiter, Johanna, den Weg zu den Sternen,
ich werd mich gewiss nie weit von Dir entfernen
und wünsch Dir, dass das neue Jahr Deines Lebens
ein einziges glückliches Liebeslied wird.