Für Johanna

Mir ist auf einmal so eigen zumute,
Irgendwas prickelt und kitzelt im Blute.
Irgend etwas trägt mich weit
Weg in Himmels Seligkeit.
Und ich muss lachen, kann es nicht ganz verstehn,
Was drängt mich, den Clip immer wieder zu sehn?
Kann es das Ambiente sein?
Nein, das ist es nicht, oh nein.

Vorhin schlug mein Herz kaum wahrnehmbar,
Jetzt pocht es ganz wild, ich glaube gar,
Jemand hat es ganz verwirrt gemacht,
Ich hab da einen Verdacht.

Ja, ja, ja, ja, Jo-han-na, Jo-ha-a-anna!

Denk ich an sie, wird mir so eigen zumut,
In meinem Herzen ist wohl nicht nur Blut.
Was könnt da denn sonst noch sein?
Und wie kommt es da hinein?
Oft ich muss lachen, vor Glück muss ich lachen,
Das, was es ist, kann schwindelig machen.
Fast könnt es ein Schwipserl sein,
Doch es ist kein Schwips, oh nein!

Ich seh da, Johanna, Dich und bin, weg und hin,
Diva und Prinzessin, Du verdrehst mir den Sinn.
Auch lieferst Du mir, ich merke es schon,
Für so manche Gedichte die Inspiration.
Und hab ich am Tag viel an Dich gedacht,
Wer erscheint dann im Traum und versüßt mir die Nacht?

Ja, ja, ja, ja, Jo-han-na, Jo-ha-a-anna!

Es ist erstaunlich, wenn ich Dich nur sehe,
Prickelt's und kitzelt's vom Kopf bis zur Zehe.
Johann Strauss wird's ähnlich gehn,
Wählt er zurück zur Erd zu sehn.
Und ich muss schreiben, vor Glück muss ich schreiben,
Auch wenn es teils mein Geheimnis wird bleiben.
Dabei fühl ich mich Dir nah
Und das tut so g...ha, ha, ha, ha, ... ha ... gut, oh ja.

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